Luks Reimann sagt was viele denken
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Regierungsratswahlen: Auf Wahltour für Herbert Huser


Der Wahlbus hält in Wil. Lukas Reinmann (Mitte) und zahlreiche Lokalpolitiker unter­stützen Herbert Huser (im Bus) im Wahlkampf. Es ist Samstagmorgen, halb acht Uhr. Die Sonne kämpft sich langsam hervor, zaubert die Wolken um die Berge, wel­che am Horizont sichtbar sind, in ein tiefes rosa. Der Himmel, jetzt hellblau, war vor eine halben Stunde noch schwarz.

Bericht von Dominique Lambert in den Wiler-Nachrichten: zum Orignial

Bilder der Aktion in Wil

 

Es ist kalt. Mich fröstelt. Wir sind in Kriessern, im St.Galler Rheintal, angekommen. Geschäf­tig hört man das sonore Geräusch der Autobahn, welche schon lange erwacht zu sein scheint. Auch bei der Tankstelle, wo wir abgemacht haben, ist das geschäftige Treiben schon in vollem Gange. Der Wahl­bus von Herbert Huser kommt um die Kurve gefahren. Blinkt, biegt ab auf den langgezogenen Parkplatz, bleibt an der Seite stehen.

Auf reges Interesse gestossen

Chauffeur Oskar steuert den Bus anschliessend in Richtung Wil. Dort angekommen fährt er gekonnt durch die engen Gässchen mitten in die Fussgängerpassage von Wil. «Wir sind angekommen, alles aus­steigen! » Herbert Huser verteilt den Helferinnen und Helfern ein wärmendes FaserpelzGilet, wo auf dem Rücken «Herbert Huser, unser Regierungsrat» gestickt ist, mit den Worten: «Es ist kühl. Hier, jeder kann sich eines nehmen!» Ja, dieser Mann hat wirklich an alles gedacht, schaut gut zu seinen Hel­fern.

Da die Passanten vorerst nur ver­einzelt durch die Gasse strömen, gönnt sich das Grüppchen einen «Kafi» mit Gipfeli. Es soll ja schliess­lich entspannt losgehen heute.

Kurz darauf sehen wir aus dem Fenster, dass der Strom an Pas­santen dichter wird. Unruhig rut­schen die Helferinnen und Helfer auf ihren Stühlen herum. Dann, endlich, setzt sich die Gruppe wie­der in Bewegung, dem Bus ent­gegen. Mit von der Partie ist auch Nationalrat Lukas Reimann, der sich beim Bus eingefunden hat und ebenfalls für Anfragen der Passan­tinnen und Passanten zur Verfü­gung steht. Diese interessieren sich sehr für den Bus, halten aber jeweils einen gewissen «Sicherheitsabstand» ein. Bei uns nützt dies jedoch nichts, denn wir gehen auf die Menschen zu. Kinder bekommen – selbstverständlich nach Anfrage bei den Eltern – ein «Herbert Hu­ser Bonbon», den Eltern geben wir ein kleines Briefchen mit Not­fallpflastern mit – «für den Notfall, das kann man immer brauchen!» Ebenso weisen wir auf die Mög­lichkeit hin, Herbert Huser di­rekt Fragen zu stellen. Nicht we­nige der Angesprochenen machen Gebrauch davon und sind erfreut ob dessen Direktheit und Ehrlich­keit, dass er keine Angst hat da­vor, auf die Menschen offen zu­zugehen und mit ihnen ins Ge­spräch zu kommen.

Ein Macher aus der Wirtschaft

Aber nicht nur unser Regierungs­ratskandidat Herbert Huser – auch wir werden gefragt, warum wir hier mitmachen, warum wir der Über­zeugung sind, dass Herbert Huser der richtige Mann für die Regie­rung ist. Meine Antwort: «Es wird endlich Zeit, dass auch die Wirt­schaft in unserer Regierung ver­treten ist, damit es beispielsweise nicht mehr vorkommen kann, dass Unternehmen, welche Pro­duktionsstätten hier im Kanton aufbauen wollen, keine Unterstüt­zung finden und dann ihre Firmen doch im Ausland bauen.» Ebenso findet die Aussage «Herbert Huser wird als Regierungsrat alles dafür tun, dass die administrative Be­lastung unserer Unternehmen um 20 Prozent gesenkt werden kann, zum Vorteil von Ausbildungs und Arbeitsplätzen» nickende Zustim­mung. Endlich sieht jemand die­ses Problem und hackt nicht noch zusätzlich mit neuen Vorschriften und administrativen Hürden auf den Unternehmen herum, finde ich. Auch dies wird mit Wohlwol­len zur Kenntnis genommen. Dass die Unternehmen, allen voran die KMU, der wichtigste Faktor sind in der Frage, wie es unserm Kan­ton, den Finanzen, den Ausbil­dung und Arbeitsplätzen geht, ist bekannt. Desto unverständlicher ist es, dass noch nie jemand etwas gegen diese unsägliche Bürokra­tie Flut unternommen hat.

Die meisten sind sich einig: Verwalter, die Probleme bloss jonglieren und keine nützlichen oder für den Kanton wichtigen Richtungsänderungen anstreben, braucht es nicht. Solche hat es bereits genug.

Weiter nach Wattwil

Um zwölf Uhr fahren wir wieder weiter, in Richtung Wattwil. Dort ist ein Bauernmarkt, wo wir mit vielen interessierten Menschen rechnen.

Schätzungsweise zwei Stunden spä­ter, nachdem wir unzählige Male Unterstützung und Wohlwollen ha­ben spüren dürfen, verstauen wir die vor den Bus gestellten BistroTi­sche wieder im Gefährt, machen uns auf den Heimweg. Zuerst schlängelt sich der Wahlbus durch die Land­schaften, an EbnatKappel vorbei, an Unterwasser, Wildhaus – bis wir in Haag auf die Autobahn gelangen. Mittlerweile ist die Sonne bereits wieder im Begriffe, zu sinken.

Ob Herbert Huser den Sprung in die Regierung schaffen wird, wer­den wir am Sonntag, 28. Novem­ber 2010, wissen. Ich hoffe es. Ich bin der tiefen Überzeugung, dass Herbert Huser der beste Mann ist für die Regierung. Deshalb habe ich zugestimmt, mit ihm einen Tag im Wahlbus zu verbringen und ihm bei seinem Wahlkampf zu helfen.




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